A. Gehirnerschütterung? Da spiele ich weiter!

Insbesondere in Sportarten wie Football, Boxen, aber auch in anderen Kontaktsportarten wie Eishockey kommt es immer wieder zu direkten oder indirekten Krafteinwirkungen auf den Kopfbereich, die zu einer leichten Gehirnerschütterung führen können. Offiziell zählt sie zu den Schädelhirntraumata, weshalb sie auch als leichtes Schädelhintrauma (SHT) bezeichnet wird oder unter dem Namen Commotio Cerebri bekannt ist.

Pro Jahr werden in Deutschland mehr als 44.000 Gehirnerschütterungen im Sport registriert, wobei Schätzungen zufolge die Dunkelziffer deutlich höher sein dürfte. Bei adäquater Behandlung verschwinden die Symptome bei einem Großteil der Sportlerinnen innerhalb einer Woche vollständig. In seltenen Fällen können auch weitreichendere Beschwerden bestehen bleiben, was auch das Beispiel von Benjamin Hübner verdeutlicht:

Der Innenverteidiger des TSG Hoffenheim erlitt, in Folge eines Treffers durch einen Ball am Kopf, eine Gehirnerschütterung, welche eine zusätzliche Funktionsstörung des Innenohres, sowie eine Sehstörung mit sich zog. Die Symptome blieben ungewöhnlich lange bestehen, sodass er für 14 Spiele aussetzen musste.

Nur mit der Campus Mitgliedschaft verfügbar

Schreibe dich jetzt ein und upgrade deinen Account, um den Beitrag zu lesen und Zugang zu allen Campus-Inhalten zu erhalten.

Jetzt einschreiben Du hast bereits einen Account? Einloggen