Theorie des Lernens 4:

Wie lernt man? #2

A. Wie lernt das menschliche Gehirn (im Vergleich zu künstlicher Intelligenz)?

Nach Knud Illeris, der es sich zum Ziel gemacht hat, ein “großes Ganzes” Modell des Lernprozesses zu entwickeln, wird in den weiteren Beiträgen dieser Reihe überwiegend Stanislas Dehaene (2020) als Kognitionswissenschaftler für die spezifischen Abläufe im Gehirn und Nervensystem herangezogen. Während sich Illeris auf theoretische Modelle von Jean Piaget, Carl Rogers und der “Frankfurter Schule” stützt und sie kombiniert, gehen Dehaenes Arbeiten direkt auf neurowissenschaftliche, empirische Forschung zurück. In seinem Buch, das ebenfalls den Titel “How we learn” trägt, vergleicht er zum Zwecke des besseren Verständnisses das menschliche Gehirn mit künstlicher Intelligenz (KI). Die Fortschritte, die auf diesem Feld gemacht werden, seien zwar beeindruckend, die bisherigen Maschinen aber im Gegensatz zu manch dystopischer Fantasie noch stark limitiert. Was fehlt KI also bisher? Oder genauer gesagt, was macht die menschlichen Lernfähigkeiten so besonders?

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