A. Körperliche Aktivität im Kindes- und Jugendalter

„Everyone […] must become more aware of the fundamental importance of Physical Activity and sport for a healthy lifestyle, not least in the growing battle against obesity, and must reach out to parents and schools as part of a strategy to counter the rising inactivity of young people.“

Recommendation Number 51 from the Olympic Movement in Society Congress held in Copenhagen, 2009

Unzureichende physische Aktivität ist der viertgrößte Risikofaktor für die weltweite Mortalität und für jährlich etwa 3,2 Millionen Todesfälle verantwortlich (5,5 % aller Todesfälle). Bereits bei Kindern und Jugendlichen beeinflussen ein zu geringes körperliches Aktivitätslevel und hohe im Sitzen verbrachte Zeit die körperliche Fitness und kardiometabolische Gesundheit nachteilig. Eine höhere kardiorespiratorische Fitness ebenso wie eine höhere muskuläre Fitness im Kindes- und Jugendalter sind hingegen mit einem geringeren Risiko für kardiometabolische Erkrankungen und Fettleibigkeit auch im späteren Leben assoziiert. Als ein Prädiktor für spätere sportliche Aktivität, fördert eine Mitgliedschaft in einem Sportverein in Kindheit und Jugend außerdem die langfristige sportliche Teilnahme. Die Förderung körperlicher Aktivität in Kindheit und Jugend dürfte somit auch für außerhalb des pädiatrischen Feldes tätigen Therapeutinnen und Trainerinnen von Interesse sein.

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Physische Aktivität, Sport und Training in der Kindheit und Jugend
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Die positiven Auswirkungen körperlicher Aktivität auf die Gesundheit sind nahezu unzählig – und das sowohl für Erwachsene als auch für Kinder und Jugendliche. Vermehrte physische Aktivität im Kindes- und Jugendalter ist mit einer höheren kardiorespiratorischen und muskulären Fitness assoziiert. Ebenso wurde bei Kindern und Jugendlichen eine verbesserte Knochen- und kardiometabolische Gesundheit, wie Verbesserungen in Blutdruck, Lipidprofil und Insulinresistenz in Zusammenhang mit physischer Aktivität nachgewiesen. Ebenso kann eine höhere körperliche Aktivität zu einem erhöhten Kalorienverbrauch beitragen und somit in der Prävention und Behandlung von Übergewicht zur Anwendung kommen. Doch die positiven Effekte körperlicher Aktivität sind nicht nur auf die körperliche Ebene beschränkt: Physische Aktivität kann das Risiko der Entstehung von depressiven Erkrankungen reduzieren, sowie deren Ausprägung eindämmen und dabei ähnlich effektiv wie psychologische und pharmakologische Therapien sein. Zudem bestehen positive Effekte hinsichtlich kognitiver Funktion und akademischer Leistung, wie auf das Gedächtnis, die exekutive Funktion und die Schulleistungen.

Die genaue Dosis-Wirkungs-Beziehung zwischen physischer Aktivität und Gesundheitsoutcomes ist bei Kindern und Jugendlichen zwar bislang unklar, viele der gesundheitlichen Vorzüge treten aber bei einer physischen Aktivität von durchschnittlich 60 Minuten am Tag mit moderater bis hoher Intensität auf. Die WHO-Leitlinie zur körperlichen Aktivität bei Kindern und Jugendlichen empfiehlt aus diesem Grund, dass Kinder und Jugendliche im Alter von fünf bis 17 Jahren täglich durchschnittlich mindestens 60 Minuten physische, hauptsächlich aerobe Aktivität moderater bis hoher Intensität ausführen (Chaput et al., 2020). Dreimal pro Woche sollten zudem muskel- und knochenkräftigende Aktivitäten einbezogen werden. Weiterhin wird empfohlen, die im Sitzen verbrachte Zeit, insbesondere die vor dem Bildschirm verbrachte Zeit, zu minimieren.

A.1 Sind Kinder und Jugendliche aktiv und fit?

Trotz der umfassend dokumentierten positiven gesundheitlichen Auswirkungen körperlicher Aktivität erreicht nur ein Bruchteil der Jugendlichen das empfohlene Ausmaß an physischer Aktivität. Weltweit sind 81 % und damit mehr als vier von fünf Kindern und Jugendlichen im Alter von 11 bis 17 Jahren nicht ausreichend körperlich aktiv (Guthold et al., 2020). Mit 83,7 % liegen deutsche Kinder und Jugendliche sogar noch über dem globalen Durchschnitt. Doch nicht nur die körperliche Aktivität, sondern auch die motorische Leistungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen ist in den letzten Jahren drastisch gesunken: seit den 1970er-Jahren reduzierte sich die aerobe Leistungsfähigkeit um jährlich 0,5 % (Tomkinson & Olds, 2007). Weniger betroffen sind die Bereiche Schnelligkeit und Schnellkraft, was auf eine früher eintretende Pubertät zurückzuführen sein könnte. Die in dieser Zeit auftretenden hormonellen Veränderungen führen insbesondere bei Jungen zu einem Anstieg der Muskelmasse, was Vorteile bei Kraft- und Schnellkraft-bezogenen Aktivitäten mit sich bringt. Eine weitere Theorie bezieht sich auf den seit Jahren ansteigenden BMI von Kindern und die damit sowohl erhöhte Körperfettmasse als auch fettfreie Körpermasse. Zum einen scheint eine erhöhte Körperfettmasse einen geringeren negativen Einfluss auf anaerobe Aktivitäten wie Sprinten und Springen, als auf aerobe Aktivitäten wie Distanzlaufen zu haben. Zum anderen scheint eine erhöhte fettfreie Körpermasse von größerem Nutzen für anaerobe, als für aerobe Aktivitäten zu sein. Somit könnten Körperfettmasse und fettfreie Körpermasse unterschiedliche Effekte auf die aerobe und anaerobe Leistungsfähigkeit haben.

B. Förderung körperlicher Aktivität im Kindes- und Jugendalter

In Anbetracht der unzureichenden kindlichen und jugendlichen körperlichen Aktivität und den damit einhergehenden negativen gesundheitssoziologischen Konsequenzen, ist eine Förderung von ausreichend physischer Aktivität erforderlich.

Elterliche Unterstützung und Zuspruch scheinen dabei eine entscheidende Rolle sowohl in der Erhöhung körperlicher Aktivitätslevel, als auch in der Reduktion sitzend verbrachter Zeit zu spielen. Im Rahmen der Kinderbetreuung zeigen strukturierte Bewegungsprogramme, welche allerdings nicht auf Kosten der mit Spielen verbrachten Zeit gehen sollten, Effektivität. Ebenso wird auf Grundlage der Evidenz empfohlen, die im Freien verbrachten Zeiträume, anstatt in ihrer Länge in ihrer Anzahl zu erhöhen, da die Aktivität von Kindern in der ersten Viertelstunde am höchsten zu sein scheint. Auch Interventionen im schulischen Umfeld können zu höherer körperlicher Aktivität beitragen. Als effektiv erwiesen sich das Integrieren (vermehrter) körperlicher Aktivität in den Lehrplan, wie regelmäßige Bewegungspausen und die Erhöhung der Anzahl an Sportstunden. Auch deren qualitative Verbesserung durch Lehrerfortbildungen und das Einbeziehen Aktivitäten hoher Intensität in den Sportunterricht scheint wirksam zu sein. Darüber hinaus konnte die Förderung eines aktiven Transports zur Schule sowie nach dem Unterricht stattfindende Sport- und Bewegungsprogramme in Studien als effektiv bewertet werden (Messing, et al., 2019).

C. Training im Kindes- und Jugendalter

C.1 Kinder sind keine kleinen Erwachsenen

Unabhängig ob im Freizeitsport, Schulsport oder Nachwuchsleistungssport ist bei der Trainingsgestaltung der Grundsatz „Kinder sind keine kleinen Erwachsenen“ unbedingt zu berücksichtigen. Das Training muss also an die altersspezifischen biologischen und entwicklungsphysiologischen Besonderheiten angepasst werden. Denn nicht selten verwenden Trainerinnen ambitionierter Nachwuchssportlerinnen Trainingspläne erwachsener Elitesportlerinnen, ohne aber dabei die spezifischen physischen Bedürfnisse des Kindes in Betracht zu ziehen. Infolgedessen kann es zu Übertraining, Sportverletzungen, Burn-out und Ausstieg aus dem Sport kommen. Voraussetzung für das Training mit Kindern ist somit das Wissen über die innerhalb der kindlichen Entwicklung auftretenden Wachstums- und Reifungsprozesse und die damit einhergehenden Veränderungen der physiologischen und psychologischen Gegebenheiten, welche die Belastbarkeit des Kindes, beziehungsweise Jugendlichen, bestimmen und sich von denen von Erwachsenen unterscheiden.

C.2 Chronologisches vs. anatomisches vs. biologisches Alter

Das chronologische oder kalendarische Alter sind die Jahre, Monate und Tage nach der Geburt eines Individuums. Es dient häufig als Grundlage für die Einteilung der Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen. Für die Praxis ist dieser Ansatz jedoch nur eingeschränkt zu empfehlen und sollte höchstens als Orientierung dienen, da sich Kinder desselben Alters in ihrer anatomischen und physiologischen Reifung um mehrere Jahre unterscheiden können.

Das anatomische Alter bezeichnet die verschiedenen Stadien anatomischen Wachstums, welche durch bestimmte physische Eigenschaften gekennzeichnet sind (z. B. Körpergröße, Gewicht, Muskelmasse).

Die physiologischen Entwicklungsstadien werden unter dem biologischen Alter zusammengefasst (z. B. Herzleistung, maximale Sauerstoffaufnahme). Erfasst werden kann die physiologische Reife durch einfache Testungen zu aerober Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit, wie Distanzläufe, Sprints, Push-ups und Pull-ups. Im Bereich des Nachwuchsleistungssports können bei Jugendlichen auch Labortests zur Bestimmung der anaeroben Schwelle oder maximalen Sauerstoffaufnahme zur Anwendung kommen.

Der biologische Entwicklungsstand eines Kindes kann durch die Beurteilung des Zeitpunkts des Eintritts der maximalen Wachstumsgeschwindigkeit (Age of Peak Hight Velocity, APHV) bestimmt werden. Dies kann anhand röntgenologischer Befunde des Verknöcherungsgrades der Wachstumsfugen an den Handwurzelknochen erfolgen. In der Praxis bietet sich aber eher die nicht-invasive und kostengünstigere „Maturity Offset Methode“ nach Mirwald an, bei der Körpergröße und Sitzgröße in Verhältnis gesetzt werden, um so die Zeit vor oder nach dem individuellen Wachstumsschub zu berechnen.

Die genannten Methoden können zwar als Hilfestellungen dienen, der Entwicklungsprozess eines Kindes kann aber niemals genau vorausgesagt werden. Trainerinnen sollte aber bewusst sein, dass innerhalb einer Altersklasse die Leistungsfähigkeit zwischen früh und spät entwickelten Kindern stark differieren kann. Sowohl anatomische als auch physiologische Reife müssen bei der Entscheidung, ob ein Kind bestimmte Trainingsbelastungen bereits tolerieren kann, einbezogen werden. Ebenso sollten früh entwickelte Kinder nicht fälschlicherweise als „Talent“ identifiziert werden. Ein weiterer Beitrag dieser Reihe setzt sich genauer mit der Thematik der Talententwicklung und -identifikation auseinander.

C.3 Kindliche Entwicklung und allgemeine Trainingsempfehlungen

Die folgenden Empfehlungen orientieren sich am chronologischen Alter, müssen in der Praxis aber an die physischen, mentalen und sozialen Charakteristika des Kindes oder Jugendlichen angepasst werden (vgl. Bompa, 2015; Ferrauti, 2020).

C.3.1 Kleinkind- und Vorschulalter (2. bis 6. Lebensjahr): Grundlagenbildung

Sowohl grob- als auch feinmotorische Fertigkeiten, wie Laufen, Rennen, Springen, Werfen und viele weitere werden in dieser Entwicklungsphase erlernt und verbessert. Auf diese Weise werden die durch Genetik und Umwelteinflüsse geprägten motorischen Fähigkeiten ausgeübt und weiter entwickelt. So wird bereits im frühen Alter ein solides Fundament für die spätere Ausbildung sportspezifischer Fertigkeiten gelegt.

Der große Bewegungs- und Spieldrang in diesem Alter sollte mit verschiedenen Bewegungsangeboten gefördert werden. Priorität hat dabei der Spaß an spielerischer Bewegung, welcher ohne Reglementierung unterstützt werden sollte. Beispielsweise eignen sich Bälle und Kirschkernsäcke zum Werfen und Fangen oder Kartonboxen können zum Klettern, Hineinkriechen und Schieben verwendet werden. Im fantasievollen Spiel in der Natur können Äste und Baumstämme zum Balancieren und Hinunterspringen genutzt werden. Spielerisches Raufen fördert nicht nur die Kraftentwicklung, sondern auch den Ausbau sozialer Fähigkeiten.

C.3.2 Frühes Schulkindalter (6. bis 10. Lebensjahr): Initiierungsphase

In dieser Phase besteht in der Regel ein äußerst hohes Interesse an Bewegung, welchem mit einem Trainingsprogramm in geringer Intensität entgegengekommen werden kann. Der Fokus sollte dabei auf dem Spaß liegen und die Entwicklung allgemeiner und vielfältiger Fertigkeiten, wie Rennen, Springen, Balancieren, Werfen und Fangen etc. spielerisch fördern. Aufgrund der ausgezeichneten motorischen Lernfähigkeit in diesem Entwicklungsalter ist das frühe Schulkindalter die optimale Zeit zur Entwicklung der Koordination, welche sich durch ein weites Spektrum unterschiedlicher Aktivitäten, Spiele und Übungen verbessern lässt. Zudem bildet eine gute Koordinationsfähigkeit die Grundlage für die spätere Ausbildung der sportartspezifischen Agilität.

Es ist zu beachten, dass der Stütz- und Halteapparat in dieser Phase noch nicht vollständig entwickelt ist. Ebenso ist die anaerobe Kapazität limitiert, wohingegen die aeroben Leistungsvoraussetzungen für die meisten Aktivitäten ausreichend sind.

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Anaerobe Kapazität: Kinder haben geringere Muskelglykogenspeicher, sowie eine reduzierte glykolytische Enzymaktivität und folglich niedrigere maximale Laktatkonzentrationen in Muskeln und Blut nach erschöpfender Arbeit. Die geringere anaerob-laktazide Kapazität muss jedoch in Relation zu den Körperproportionen und dem geringeren Energieverbrauch von Kindern gesetzt werden. Das bedeutet, dass die anaerobe Leistung nicht zwingend reduziert ist, sich ein Training jedoch an die gegebene Kapazität anpassen muss.

Aerobe Kapazität: Eine hohe periphere Sauerstoffnutzung sowie relative Sauerstoffaufnahme und eine schnelle Anpassung der Sauerstoffaufnahme stellen gute aerobe Leistungsvoraussetzungen im Kindesalter dar.

C.3.3 Vorpuberale Phase und Pubeszenz (10. bis 14. Lebensjahr): Sportliche Herausbildung

Die Intensität des Trainings kann in dieser Phase in moderatem Ausmaß gesteigert werden. Das kardiorespiratorische System entwickelt sich weiter und auch die Laktattoleranz steigt langsam an.

Sowohl sportartspezifische Übungen, als auch Übungen anderer Sportarten sollten Teil des Trainings sein. Die aerobe Kapazität sollte weiter gefördert und nun auch die Ausbildung der Kraft berücksichtigt werden. Aufgrund der sich entwickelnden anaeroben-laktaziden Kapazität, kann jetzt auch ein moderates anaerobes Training integriert werden. In dieser Phase häufig auftretende Wachstumsschübe führen zu Veränderungen in den Körperproportionen und damit der Hebelwirkungen. Dies kann mit einem leichten Rückschritt in den koordinativen Fähigkeiten einhergehen, weshalb auch in dieser Phase weiterhin Wert auf die Entwicklung der Koordination gelegt werden sollte.

Die Automatisierung grundlegender, in der vorherigen Phase gelernter Fertigkeiten sowie die Einführung neuer komplexerer Bewegungsaufgaben fordern und fördern die junge Sportlerin. In spielerischen Wettkämpfen, in denen der Fokus nicht auf das Gewinnen gelegt wird, können erlernte Techniken und Taktiken angewendet sowie neue Bewegungslösungen gefunden werden.

C.3.4 Adoleszenz (15. bis 18. Lebensjahr): Spezialisierung

Sportlerinnen in dieser Phase können höhere Trainings- und Wettkampfanforderungen tolerieren. Nun sollte – sofern vom Jugendlichen erwünscht – die Sportspezialisierung stattfinden.

Die im entsprechenden Sport dominanten motorischen Fähigkeiten, wie Schnellkraft, anaerobe Kapazität, sportartspezifische Koordination oder dynamische Beweglichkeit sollten trainiert werden und sich progressiv verbessern. Im wettkampfspezifischen Training sollten Trainingsvolumen und -intensität zur Vorbereitung adäquat angepasst werden und ebenso die konkrete Wettkampfsimulation einen Platz einnehmen. Durch einen vermehrten Fokus auf das Krafttraining werden Kraft und Schnellkraft der Sportlerin weiter ausgebaut. Dabei sollte die Kraftentwicklung die spezifischen Anforderungen des Sports reflektieren. Insbesondere für Ausdauersportlerinnen ist die weitere Entwicklung der aeroben Kapazität von entscheidender Bedeutung. Volumen und Intensität des anaeroben Trainings können nun gesteigert werden.

Doch auch wenn das sportartspezifische Training nun im Vordergrund steht, sollten insbesondere in der Vorsaison vielfältige Aktivitäten ausgeübt, der Ausbau allgemeiner motorischer Fähigkeiten und Fertigkeiten gefördert sowie die koordinative Entwicklung weiter fortgeführt werden.

D. Bedeutsamkeit von Sport und Training im Kindes- und Jugendalter

Bewegung und sportliche Betätigung spielen nicht nur in der Ausbildung zukünftiger Leistungssportlerinnen eine Rolle, sondern sind für die körperliche und motorische Entwicklung sowie für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen essenziell. Gerade in einer Zeit alarmierend niedriger körperlicher Aktivität im Kindes- und Jugendalter ist die regelmäßige Implementierung geführter Trainingseinheiten in den Alltag von Kindern und Jugendlichen von großer Bedeutung.


Literatur

  1. Bompa, T. (2015). Conditioning young athletes. Human Kinetics.
  2. Chaput, J. P., Willumsen, J., Bull, F., Chou, R., Ekelund, U., Firth, J., Jago, R., Ortega, F. B., & Katzmarzyk, P. T. (2020). 2020 "WHO guidelines on physical activity and sedentary behaviour for children and adolescents aged 5-17 years: summary of the evidence."
  3. García-Hermoso, A., Ramírez-Campillo, R., & Izquierdo, M. (2019). "Is Muscular Fitness Associated with Future Health Benefits in Children and Adolescents? A Systematic Review and Meta-Analysis of Longitudinal Studies."
  4. García-Hermoso, A., Ramírez-Vélez, R., García-Alonso, Y., Alonso-Martínez, A. M., & Izquierdo, M. (2020). "Association of Cardiorespiratory Fitness Levels During Youth With Health Risk Later in Life: A Systematic Review and Meta-analysis."
  5. Ferrauti, A. (2020). Trainingswissenschaft für die Sportpraxis. Springer Verlag.
  6. Guthold, R., Stevens, G. A., Riley, L. M., & Bull, F. C. (2020). "Global trends in insufficient physical activity among adolescents: a pooled analysis of 298 population-based surveys with 1·6 million participants."
  7. Messing, S., Rütten, A., Abu-Omar, K., Ungerer-Röhrich, U., Goodwin, L., Burlacu, I., & Gediga, G. (2019). "How Can Physical Activity Be Promoted Among Children and Adolescents? A Systematic Review of Reviews Across Settings."
  8. Mirwald, R. L., Baxter-Jones, A. D., Bailey, D. A., & Beunen, G. P. (2002). "An assessment of maturity from anthropometric measurements."
  9. Mountjoy, M. et al. (2011). "International Olympic Committee consensus statement on the health and fitness of young people through physical activity and sport."
  10. Perkins, D. F., Jacobs, J. E., Barber, B. L., & Eccles, J. S. (2004). "Childhood and Adolescent Sports Participation as Predictors of Participation in Sports and Physical Fitness Activities During Young Adulthood."
  11. Tomkinson, G. R., & Olds, T. S. (2007). "Secular changes in pediatric aerobic fitness test performance: the global picture."
  12. Tomkinson G. R. (2007). "Global changes in anaerobic fitness test performance of children and adolescents (1958-2003)."
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