A. Einleitung

Als Per Mertesacker nach dem Achtelfinalsieg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der Fußball-WM 2014 interviewt wurde, reagierte er mit dem Satz „Ich leg‘ mich erstmal drei Tage in die Eistonne“ auf die Frage nach den Strapazen der Verlängerung dieses Spiels. Regenerationsmethoden wie die Eistonne, Massagen oder Kompressionsstrümpfe sind aus dem Leistungssport heutzutage nicht mehr wegzudenken. Mithilfe dieser Methoden soll nach ermüdenden Trainings- und Wettkampfbelastungen eine möglichst schnelle Rückkehr zum maximalen Leistungsniveau gelingen. Neben eher klassischen Methoden wie Kälteanwendungen werden inzwischen auch regelrechte Regenerationstechnologien wie die sogenannten „Recovery boots“ beworben. Sportlerinnen, welche den Versprechen dieser Regenerationsmethoden aufsitzen, zahlen für diese Technologien zum Teil 3-4-stellige Summen in der Hoffnung, die sportliche Leistung über einen längeren Zeitraum konstant und maximal hochzuhalten. Ob die propagierten Effekte verschiedener Methoden aber tatsächlich über die Verbesserung einer passiven Erholung hinausgehen, darf trotz der zunehmenden Popularität der Regenerationsmethoden angezweifelt werden.

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